Beiträge von NCC1701CH

    Ich zitiere mal meinen Händler:

    Der Wagen befindet sich in der Vorproduktion, leider ist die eigentliche Produktion des Wagens viel später eingeplant worden, als mir Initial gemeldet wurde.


    Ihr Fahrzeug ist im Dezember fertig gebaut und hat die erwartete Lieferwoche 14/2025 hinterlegt.


    Die VIN ist dementsprechend auch noch nicht verfügbar. Sobald diese Verfügbar ist, werde ich Ihnen diese zukommen lassen.


    Bestellt am 15.06.2024…

    Wieso soll er das nicht haben? Die zahlreichen Assistenzsysteme dürften ständig an der Hinterachse (unbemerkt) eingreifen: Drohendes über- oder untersteuern, gleiten, Lastwechsel, abheben, etc.

    Hätte der J01 auch an der Hinterachse ein Elektromotörchen, wäre da auch weniger Bremsstaub…

    Zudem gehe ich davon aus, dass ein Vorführwagen nicht geschont wird: Ich persönlich probiere damit auch alles mögliche aus, was ich dem eigenen Fahrzeug im Alltag nicht zumute.

    [Sarkasmus ON]

    Ja klar: BMW - ein millionenschweres Unternehmen -, versucht gerade all' seine Kunden weltweit übers Ohr zu hauen. Gott sei Dank hat dies ein kleines MINI-Internetforum aufgedeckt!

    [Sarkasmus OFF]


    Im Ernst: Wäre dieses Vorgehen juristisch zweifelhaft, hätten Verbraucherschutzverbände und die Konkurrenz es längst zu verstehen gewusst, uns BMW-Kund:innen darauf aufmerksam zu machen.

    Wer hinter jeder Ecke einen juristischen Fallstrick sieht, der soll sich eben eine Rechtsschutzversicherung zulegen.


    [Ironie ON]

    Ich überlege gerade: Wenn ein Meteorit einen Satelliten trifft, dieser abstürzt und dabei meinen im Parkverbot stehenden Wagen trifft, bezahlt dann der Besitzer des Satelliten die Reinigung des Kaffeeflecks auf der Hose des Augenzeugen, welcher diesen „Satellitenabschuss“ über sein gestohlenes Fernrohr sah und dabei erschrak? Und: Bezahlt die Hagelversicherung meinen Schaden oder war das jetzt grobfahrlässig, weil ich im Parkverbot stand? Oder vielleicht doch „höhere Gewalt“? Fragen über Fragen!

    [Ironie OFF]

    Ein Elektroauto bremst (heutzutage) „immer“ mit Rekuperation, so weit es die Physik zulässt. „Auf die Bremse treten“ heisst nicht, dass dies dann nicht mehr elektrisch geschehen würde.


    Provokant formuliert stellst du mit den einzelnen drive-modes lediglich ein, wie stark dein Auto so tun soll, als ob da noch Getriebe und Verbrennungsmotor vorhanden wären: Ein „tiefes D“ für Anfänger:innen, welche noch sehr dem „hier Gas geben“, „da bremsen“ verhaftet sind und ein „maximales B“ für Elektroprofis oder solchen, welche es sich vom Autoscooter oder der Elektrolok bereits so gewohnt sind. :)

    Ich bin ja mal gespannt wie das "Segeln" funktioniert. Das sei ja noch effizienter als die Rekuperation.


    Das kann so (technisch) nicht stimmen: Beim Rekuperieren wird bewegungs- in mechanische Energie in elektrische umgewandelt, man produziert umgangssprachlich also Strom. Da Energie nicht aus dem Nichts kommen kann, wird das Auto dabei langsamer, ausser evtl. bergab. Beim Segeln wird weder Energie verbraucht, noch produziert, wobei dies jetzt sehr vereinfacht beschrieben ist, denn der Energieaufwand zur Überwindung von Hangabtriebskraft (beim bergauf fahren), Rollreibungskraft, Blindleistung, etc. fällt ja trotzdem an.


    Aus Bewegung „Strom zu machen“ ist gemeinhin effizienter als „nichts zu tun“, wobei es noch effizienter wäre, „den Strom“ gar nicht erst zu verbrauchen. Aber hier wären wir dann in einer umweltpolitischen Debatte.


    (Die Physiker unter euch mögen mir diese hemdsärmlige Erklärung verzeihen.)

    Könnten wir nicht sagen, dass ein J01 nur dann „altmodisch“ mit den Bremszangen bremst, wenn eines der zahlreichen Assistenzsysteme der Ansicht ist, dass jetzt auch die Hinterachse mitbremsen „muss“, also eigentlich nie, ausser im Stillstand, bei einer Vollbremsung oder aber bei „waghalsigen Fahrmanövern“?